ChincillaVilla3

Das beste Futter für Ihre Nagetiere

Nagetiere wie Hamster, Chinchillas und Meerschweinchen scheinen es zu lieben, auf Salatblättern herumzukauen. Zumindest scheint dies immer der Fall zu sein, wenn man sich Bilder im Internet und sonstwo anschaut. Dabei futtern sie sicherlich auch eine Menge anderer leckerer Dinge, aber Ihre Menschen wissen oft nicht, was so alles auf dem Speiseplan stehen kann. Wir haben uns mal die Mühe gemacht herauszusuchen,welche Delikatessen die kleinen und großen Nager gerne auf ihren Tellern hätten, um noch glücklicher zu sein .

Brokkoli – ja, was viele Kinder gerne ablehnen, findet in den Käfigen begeistert Anklang. Brokkoli ist einfach lecker, schnell gekocht und verfügt über eine Menge Eisen, was jedem Körper – egal ob groß oder klein – gut tut.

Möhren – was Bugs Bunny liebt, ist auch für echte Nager ein absolutes Highlight auf der Speisekarte. Möhren bringen eine Menge Nährstoffe mit sich, kosten nicht viel und lassen sich leicht verarbeiten. Außerdem kann man das Karottengrün, was sonst oft im Abfall landet, ebenfalls für die Nagetiere nutzen, auch hier steckt viel Gutes drin.

Kohl aller Art – um zu zeigen, wie gesund sich Nager ernähren: Jede Art von Kohl – bevorzugt Blumenkohl – ist ein gern gesehenes Muss auf den Tellern. Die Menge an Vitaminen im Essen sorgt dafür, dass sich Ihre Haustiere rundum wohl fühlen. Auch Sellerie, zwar mit weniger Nährstoffen versehen als die oben genannten, wird empfohlen.

Allerdings futtern Nagetiere nicht den ganzen Tag immer nur Grün, sondern auch andere Sachen. So liebt nicht nur Garfield Pizza mit Käse, sondern auch die kleinen Nager haben immer mal wieder Lust auf ein Stück Käse. Besonders Ratten futtern gerne mal kleine Happen, aber bitte niemals Blauschimmelkäse. Seien Sie aber vorsichtig, denn zu große Mengen sind nicht gut für die kleinen Tiere. Käse auf Sojabasis wird empfohlen.

Gerne futtern Ihre kleinen Nager auch Cashewkerne, direkt aus der Hand ist dies auch ein witziger Anblick. Cashewkerne haben ebenfalls eine Menge guter Nährstoffe, die in den obengenannten Gemüsesorten nicht so häufig vorkommen. Allerdings haben alle Nüsse auch immer viel Fett und sollten daher nur spärlich genossen werden.

Auch Obstsorten wie Bananen und Avokado – eher ein Gemüse – sind schmackhaft und sehr gutes Futter für Nagetiere, aber auch hier sollte darauf geachtet werden, nicht zu viel zu geben; besonders die leckeren Avokados haben nämlich bekanntermaßen eine Menge Fett.

Dass Nagetiere reine Vegetarier sind ist übrigens auch nicht ganz richtig. Gerne haben sie auch mal ein wenig Rindfleisch, natürlich in winzig kleinen Mengen. Besonders Ratten essen gerne Fleisch, hier ist Hühnchen zu empfehlen.

So als Daumenregel kann man sagen, dass all das Essen, was gut für uns Menschen ist, auch bei den Nagern passen kann. Sucker sollte, genau wie bei uns, so gut es geht vermieden werden, sonst kann es dem Nagetier schnell sehr schlecht gehen. Fragen Sie zur Not in Fachgeschäften nach, was sich sonst noch alles so empfielt.

ChincilaVilla2

Chinchillas oder Meerschweinchen – was passt besser zu Ihnen?

Sich ein Haustier zuzulegen ist oft eine einfache Entscheidung. Man möchte mehr Leben im Haus haben und auch für die Kinder ist es meist toll, einen fluffigen tierischen Freund zu haben, mit dem man spielen und den man pflegen kann. Wer keine Lust auf Hunde oder Katzen hat, der spielt gern mit dem Gedanken, sich Chinchillas – eine Nagetierart aus Südamerika oder ein Meerschweinchen anzuschaffen, samt Käfig und allem drum und dran. Allerdings werden diese Entscheidungen oftmals zu hastig getroffen und man bereut es später, denn wer sich nicht ausgiebig damit auseinandersetzt, was diese Tiere unterscheidet, dann kann man später unglücklich sein. Wir haben uns ein wenig Zeit genommen, Chinchillas und Meerschweinchen mal genauer unter die Lupe zu nehmen, damit Sie wissen, woran Sie sind .

Chinchillas haben ein herrlich weiches Fell und sind total verspielt. Sie eignen sich daher ideal für Kinder und Kleinkinder, da sie auch ein sanftes Wesen besitzen. Allerdings wissen sie sich im Zweifelsfall auch durchaus zu wehren, wenn man also zu intensiv ist kann es schnell mal zu Kratzern kommen. Diese Tiere brauchen allerdings eine Menge Freiraum, die Käfige sollten daher mindestens 1,50cm lang und breit sein, damit sich die Nager ein wenig austoben können. Wie viele andere Nagetiere sind auch Chinchillas nachtaktiv. Das muss unbedingt bedacht werden, da sie dann nachts nicht unbedingt dort sein sollten wo Sie schlafen möchten. Chinchillas werden übrigens bis zu 15 Jahre alt, da kommt dann also eine Menge Zeit und Aufwand für Liebe und Pflege auf Sie zu, vergessen Sie das nicht.

Meerschweinchen sind ebenfalls herrliche Nager und bieten besonders für Kinder eine ganze Menge. Sie sind ein wenig ruhiger als Chinchillas und eignen sich daher vielleicht sogar besser für ein entspannteres Leben. Allerdings haben auch diese Tiere durchaus viel Pflege nötig. Der Käfig sollte ebenfalls groß genug sein, damit sich die Meerschweinchen – sie leben gerne zu zweit, je mehr desto besser, da sie nur in Gruppen so richtig glücklich sein können– genug austoben können. Die berühmten Hamsterräder sind nicht nur für Hamster was, auch Meerschweinchen sind gern sportlich aktiv dabei. Daher sollten Sie bei der Ausstattung an nichts sparen. Ebenfalls sind sie nachtaktiv, passen Sie also auf, wo Sie den Käfig hinstellen. Bei Meerschweinchen müssen Sie allerdings immer darauf achten, dass ihr Seelenheil gut ist. Diese Tiere sind leicht anfällig für Depressionen und Angstzuständen. Holen Sie sich daher vielleicht ab und an mal Beratung ins Haus, um zu gucken, ob sich Ihre Nager auch wirklich wohlfühlen.

Zusammenfassend sollte festgehalten werden, dass sich die beiden Tierarten – ähnlich auch wie andere Nagetiere – nicht sonderlich weit von einander unterscheiden. Allerdings sind Chinchillas mehr was für aktive Familien, während sich Meerschweinchen eher für ruhige Gruppen, Familien mit Kleinkindern und sogar Senioren eignen, die tierische Freunde um sich herum wünschen.

ChincilaVilla

Auf was Sie achten sollten wenn Sie einen Käfig für Ihre Nagetier kaufen

Herzlichen Glückswunsch, Sie haben sich also dazu entschlossen, sich endlich ein Nagetier zuzulegen! Wie Sie sicherlich wissen, sind Hamster, Meerschweinchen und andere Kleintiere ideale Haustiere, besonders für Kinder. Hiermit kann man wunderbar einfach Verantwortung und Pflichtgefühl vermitteln. Bevor Sie sich also mit Ihren Kindern an einem Hamsterrad und dem flauschigen Fell erfreuen gilt es, einige Anschaffungen zu tätigen. Über allen Dingen steht hierbei natürlich der Käfig für Ihr Nagetier. Immerhin wollen Sie ja nicht nachts aufwachen und einen Hamster im Bett rumwandern sehen, oder? Ein Käfig für Nagetiere ist extrem hilfreich, denn damit können Sie nicht nur sicherstellen, dass das Haustier an einem Ort bleibt, sondern diese Dinge nehmen auch immer mehr Arbeit ab. Aber worauf müssen Sie eigentlich genau achten beim Kauf des Käfigs?

Material und Größe – Ganz klar, auch Hamster haben Stil. Grell pinkes Plastik ist ein definitives „Nein“, da sollte es dann schon eher ein stilvoller Käfig aus Holz sein. Bei guter Pflege halten diese sich auch viel länger als die günstigeren Plastikkäfige, auch die Reinigung sollte hier einfach sein. Wer hat, kann auch ein nicht mehr benötigtes Aquarium nutzen, das geht auch. Wenn Sie allerdings einen Käfig mit Stäben haben, dann achten Sie unbedingt darauf, dass die Abstände groß genug sind, um für den Hamster keine Gefahr zu werden, aber eng genug, damit das Haustier nicht entwischen kann. Natürlich sollte es auch innen nicht zu klein sein, geben Sie Ihrem Tier also mindestens 1,2m Länge mit 40cm Höhe. Mittlerweile gibt es auch richtig coole Hamsterkäfige, die mit mehreren Geschossen daherkommen; stilvoll und modern. Mit einem großen Käfig kann man beispielsweise auch mehr als einem Tier ein zuhause geben.

Mit Blick auf… – Achtung, Hamster sind nachtaktiv. Wenn wir Menschen also schlafen, wuseln sie durch ihren Käfig. Das bedeutet, die Käfige sollten an einem Platz stehen, wo sich die Haustiere am Tag ausruhen und schlafen können, Kinderzimmer sind also nicht wirklich passend.

All-Inclusive – natürlich ist ein Käfig mehr als nur ein Haus für Hamster; es ist ihr Zuhause. Dementsprechend großzügig muss es auch ausgestattet sein. Wasser- und Futternäpfe müssen leicht erreichbar sein, aber dürfen nicht zu groß sein, da sonst die Gefahr des Ertrinkens besteht. Neumodisch sind aktuell übrigens essbare Wege im Käfig, so bleibt keine Zeit für Langeweile und es ist immer genug Nahrung vorhanden. Das legendäre Hamsterrad darf natürlich auch nicht fehlen, damit sich Ihr Haustier bei Bedarf austoben kann und ein paar Gramm abnimmt.

Spaziergänge – abschließend noch ein allgemeiner Tipp: Hamster sind recht aktiv und legen nachts lange Strecken zurück. In einem Käfig kann dies oft langweilig werden, daher können Sie Ihrer Kreativität ja mal freien Lauf lassen und für Ihre Haustiere Außengehege bauen, die auf der einen Seite sicher sind und auf der anderen Seite zum Spielen einladen.